© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Der Vereinsabend unseres Bundes findet am Samstag den 13. Jänner 2018 mit Beginn um 19.30 Uhr wie immer im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt.  Es wäre schön euch wieder im neuen Jahr 2018 begrüßen zu dürfen. Terminvorankündigung: Dienstag den 20. Februar 2018 Andreas Hofer Landesgedächtnisfeier am Bergisel mit anschließender Gedenkmesse in der Hofkirche. AHBT mit Fahnenabordnung. Näher Angaben in der Mitteilung für Februar.  Doppelpass im Koalitionsvertrag. Spät aber doch scheint sich jetzt das zu erfüllen, wofür vor Jahre viele von uns auf der Straße, vor Kaufhäuser, im privaten Umfeld oder sonst wo bei jeder Witterung standen um Unterschriften für die doppelte Staatsbürgerschaft für unsere Schwestern und Brüder im südlichen Tirol zu sammeln. An die 22.000 Unterschriften für den Doppelpass sind es geworden, die dem Parlament in Wien übergeben wurden. Die Umsetzung soll laut FPÖ-Südtirol-Sprecher Werner Neubauer „bald angegangen werden“. Das Gedenkjahr 2018 (Okkupation Südtirols vor 100 Jahren)  wäre dafür Anlass, meint nicht nur Neubauer. Auch Sebastian Kurz noch als Außenminister habe am Rande der OSZE - Versammlung seinen italienischen Amtskollegen Angelino Alfano informiert. Auf einer parteiübergreifenden Pressekonferenz in Bozen haben sich Vertreter der Süd-Tiroler Freiheit, der Freiheitlichen, der SVP-Altmandatare (durch ihre Unterschrift gefordert) und des Südtiroler Heimatbundes erfreut über die Verankerung der Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler im Koalitionsvertrag gezeigt. Dass sich die, die wie bereits erwähnt vor Jahren tausende Unterschriften dafür gesammelt haben auch gefreut haben, brauch wohl nicht extra erwähnt werden da sie ja die Ersten waren die dafür gekämpft haben. Doch heute scheint man sie fast vergessen zu haben. Dass es auch italophile Gegner wie die Faschisten (und sonstige) in Italien aber auch die linksorientierte Tiroler Tageszeitung (Sauer) in Österreich gibt, war zu befürchten. Da gibt es aber auch einen Bergsteiger namens Messner der sogar stolz auf seinen italienischen Pass ist, da gibt es einen kläglich gescheiterten Bundespräsidentschaftskandidaten in Österreich namens Kohl der auch dagegen ist, und da gibt es sogar einen Bischof in Südtirol der meint der Doppelpass würde die Gesellschaft in Süd-Tirol spalten und sich dabei päpstlicher fühlt wie der Papst selbst  der, wie er selbst bekanntgab, über gleich drei Staatsbürgerschaften verfügt. Durch seine Geburt in Argentinien hat er einen argentinischen Pass, aufgrund der Abstammung seiner Eltern auch einen italienischen Pass, und jetzt noch den vatikanischen Pass. Dies ist ein leuchtendes Beispiele dafür, dass die Mehrfachstaatsbürgerschaft nicht spaltet, sondern das Gegenteil, etwas über Grenzen hinweg Verbindendes darstellt. Die Bevölkerung des südlichen Tirol, die von den Faschisten bis zur beinahen Vernichtung gedemütigt wurde, diese Demütigung sich im sogenannten demokratischen Italien fortsetzte und bis zu einem gewissen Grad heute noch aufrecht ist, sollte, nur weil sie sich ihrer eigenen Identität bewusst wird, die Gesellschaft spalten? Wer in Südtirol die Gesellschaft bis heute gespaltet hat, und sie großteils weiter spaltet, sind beinahe seit 100 Jahre allein die durch staatliche Verordnung zugewanderten Italiener. SÜD-TIROL DANKT ÖSTERREICH für die Möglichkeit, bald schon wieder den Pass ihre Vaterlandes zu bekommen. In großen Lettern kann man dies auf Plakaten lesen, die demnächst durch den Süd-Tiroler Heimatbund in der Wiener Innenstadt aufgehängt werden. Mit dieser Aktion will der Heimatbund und im Gedanken auch viele Patrioten wie auch der Andreas  Hofer - Bund Tirol ihren Dank für die Bereitschaft der neuen Regierung  bekunden, interessierten Südtirolern die österreichischen Staatsbürgerschaft wieder zu verleihen. Österreich hat sich im Laufe der vergangenen 100 Jahre als „verlässliches Vaterland“ aller Südtiroler erwiesen. Auch SVP Altmandatar Franz Pahl wies darauf hin, dass Italien vor 25 Jahren ein ähnliches Gesetz erlassen habe, mit dem selbst Auslandsitaliener in Südamerika die Möglichkeit eingeräumt wurde, die doppelte Staatsbürgerschaft zu erlangen. Inzwischen haben 25 Länder in der EU diese Möglichkeit geschaffen. Man kann sich daher nur über diesbezügliche „Negativmeldungen“ von „Ewigestrigen“ und „Verneinern“  in Österreich, Südtirol und Italien wundern. Aber es ist anscheinen nicht immer dasselbe wenn zwei das Gleiche tun. Diese alte Weisheit birgt zwar eine gewisse Hoffnung, dass eigentlich immer nur diejenigen Recht bekommen, die letztlich darüber entscheiden, was denn nun das Gleiche ist und was dasselbe ist, meint der Obmann des AHBT und hofft auf die neuer Regierung, dass sie richtig entscheidet.  Auch wenn die völkerrechtswidrige Teilung Tirols nun bald 100 Jahre anhält und leider noch immer von vielen Menschen als unumstößlich bezeichnet wird, wird der Andreas Hofer – Bund Tirol mit Unterstützung zahlreicher Gleichgesinnter sich für die Wiedervereinigung Tirols durch Selbstbestimmung mit allen seinen ihm zur Verfügung stehenden friedlichen Mitteln auch im Jahr 2018 einsetzen. Dazu fordert der Vorstand des Bundes alle Mitglieder und Freude auf, tatkräftig mitzuarbeiten. Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher             
Andreas Hofer Bund e.V.
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