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AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Der Vereinsabend unseres Bunds findet am Samstag  den 12. Jänner 019 mit Beginn um 17.00 Uhr wie immer im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Es wäre schön euch wieder im neuen Jahr 2019 begrüßen zu dürfen. Terminvorschau: Da viele Mitglieder des AHBT auch Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit sind informieren wir  unter dem Moto - Auf zum Mitgliedertreffen ins Arntal am 11. Jänner  um 19.00 Uhr beim Steinhauswirt in Steinhaus/Ahrntal. Mit bekannten Schwung und Tatendrang läd die Gesamttiroler Bewegung alle Mitglieder, Freunde und Sympathisanten zu diesem Mitgliedertreffen im Jahre 2019 ins Ahrntal ein. Mit dabei sein werden u.a. die Landtagabgeordneten Sven Knoll, Mariam Atz Tammerle die ehemalige Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz und Bernd Zimmerhofer, sowie die Ahrntaler Gemeinderäte Florian Mölgg und Benjamin Rauchbichler. Für musikalische Unterhaltung sorgt Melanie Mair. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Also sei dabei. Mittwoch den 20. Februar 2019 Andreas Hofer Landesgedächtnisfeier am Bergisel mit anschließender Gedenkmesse in der Hofkirche.  Nähere Angaben in der Februarmitteilung. Schon jetzt wollen wir daran erinnern. Am Samstag den 7. September 2019, jährt sich zum 55. Mal (7. September 1964) die Tragödie der Brunner Mader Alm, bei der Luis Amplatz von einem italienischen Agenten im Schlaf erschossen wurde, und Jörg Klotz schwer verletzt wurde. Aus Anlass dieses tragischen Ereignisses findet am Samstag den 1. September 2019, eine Gedenkfeier auf der Brunner Mader Alm statt. Ein besonders tragisches Ende nahm das Leben des Freiheitskämpfers Luis Amplatz. Auch er hatte wie Andreas Hofer seinen Raffel gefunden. Im gleichen Tal auf der gegenüberliegenden Bergseite wurde auch Hofer auf der Pfandler Alm Opfer eines Verräters. Die Schüsse von Christian Kerbler auf die schlafenden Freiheitskämpfer aus einer italienischen Pistole bringe Amplatz den Tod, Klotz kann schwer verletzt sich in einen Gewaltmarsch noch Nord-Tirol retten. Kerbler wird am 21. Juni 1971 von einem Schwurgericht in Peugia in Abwesenheit zu 22 Jahren Haft verurteilt. Am 9. Juni bestätigt das Berufungsgericht das Urteil. Am 14. Jänner 1973 wurde dann die letztinstanzliche Verurteilung Kerblers rechtskräftig! Da eine nichtverbüßte Strafe nach 30 Jahren verjährt (außer Lebenslänglich) ist Kerbler seit dem 15. Jänner 2003 in Italien zwar ein verurteilter Mörder, aber ein freier Mann. Das heißt im Klartext, wenn er in Bozen am Walterplatz aufgegriffen wird, so muss er in Quästur einige Papiere unterschreiben und darf wieder gehen. So sieht die italienische Gerechtigkeit aus? Tage der Entscheidung in Süd-Tirol – LH. Kompatscher kann wenig gewinnen, aber viel verlieren. Natürlich wird die erwartete Einigung der Südtiroler Volkspartei (SVP) mit der Lega in Bozen die entscheidenden Gespräche über die autonomiefeindliche Reform im italienischen Senat überschatten. Zum einen hat die SVP, die sich durch ihre jahrelang praktizierte volkstumsfeindliche Politik selber in diese Lage gebracht hat, kaum Alternativen zur Lega, andererseits steht die rechte und europaskeptische  Partei von Italiens Vizepremier Matteo Salvini kurz vor dem Eintritt in die Süd-Tiroler Landesregierung. Nur: Wie weit kann Landeshauptmann Arno Kompatscher der Lega entgegenkommen? Schließlich hat er die von Rom durchgezogen Reduzierung der Senatssitze von drei auf zwei ohne vorherige Abstimmung mit Südtirol und Wien (Schutzmacht)  scharf als schwerwiegenden Angriff auf die Autonomie bezeichnet. Viel Spielraum bleibt da nicht übrig, allerdings ticken die SVP-Funktion klar in Richtung Lega. Trotz des Autonomiekonflikts. Als Speerspitze dieser politischen Denkweise gilt SVP-Obmann Philipp Achammer. Der Chef der Sogenannten „Sammelpartei“ wittert Morgenluft. Damit wird der Innerparteiliche Spagat für den Südtiroler Landeshauptmann nur noch größer. Er steht unter massiven Erfolgsdruck: Denn einerseits soll endlich die neue Südtiroler Landesregierung ihre Arbeit aufnehme, gleichzeitig ein Absprung von der Lega hin und den Grünen sowie zu linken Patrio Democratio verhindert und drittens darf die sogenannte „Weltbeste Autonomie“ nicht weiter ausgehöhlt werden. Und nicht zu vergessen, droht Kompatscher darüber hinaus ein Machtkampf mit Parteiobmann Philipp Achammer.  Fünf Jahre nach seinem Amtsantritt muss Arno Kompatscher in den nächsten Tagen wohl mögliche Krisen abwenden: eine innerparteiliche, wenn die schon fast paktierende Regierung mit der Lega wegen des Autonomiekonfliktes zur Zerreißprobe in der SVP wird. Oder eine in Südtirol selbst, sollte die Koalition mit der ohnehin ungeliebten Lega schlussendlich mit einem schwammigen Kompromiss gerettet werden. In Süd-Tirol steigt also in den nächsten Tagen die politische Spannung stehen doch die Regierungsverhandlungen zwischen der SVP und der Lega angeblich kurz vor dem Abschluss. Wir vom AHBT werde alles mit Interesse verfolgen. Doch das ist alles hinfällig, wenn es in den nächsten Tagen zwischen Kompatscher und Lega-Senator Roberto Calderolli zu keiner Einigung bei der autonomiefeindlichen Senatsreform kommt. In der Hoffnung ihr habt alle einen fröhliche Jahreswechsel vollzogen, wünscht euch der Vorstand des AHBT für das neue Jahr 2019 alles Gute. Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher             
Andreas Hofer Bund e.V.
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