© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Der Vereinsabend des AHBT findet wie immer am 2. Samstag im Monat also am 14. Juli 2018 mit Beginn um 19.30 im Gasthaus Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt.   Es ist Ferienzeit und es gibt für uns außer unseren Vereinsabend der von vielen besucht werden sollte, keine weitern Termine. Terminvorschau: Im September ist wieder eine Buchvorstellung geplant. Dr. Helmut Golowitsch dessen Buch „Südtirol Opfer für das westliche Bündnis“ wir erfolgreich im September vorigen Jahres vorstellen konnten, gibt nun ein 2. Buch heraus, dass als Fortsetzung seiner akribischen Recherchen über das Thema „wie sich die österreichische Politik ein unliebsames Problem vom Hals schaffte“ befasst. Weite Informationen bzw. Einladungen ab August 2018. Im Jahre 2019 sind es genau 100 Jahre her, dass der Andreas Hofer – Bund für Tirol gegründet wurde (9.August 1919). Dies wird ein Anlass sein zu einem feierlichen Akt, den wir im Geburtsort der Familie Reut-Nicolusst in Lusern, über Einladung von Luis Reuth- Nicolussi (ehemaliger Bürgermeister) dort feierlich begehen wollen. Näheres in den nächsten Ausgaben unserer Mitteilungen. Der Andreas Hofer – Bund Tirol der bei der Errichtung der dauernden Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ in Bozen Lauben Nr. 9 als Trägerverein von einem namhaften Ausstellungsbeirat ausgewählt wurde, muss jetzt zu seinem großen Bedauern diese Funktion zurücklegen. Es gibt da in Italien ein Vereinsgesetzt, (das möglicherweise noch aus der Faschistenzeit stammt,) welches aussagt, dass ein Verein der eine Ausstellung bzw. Geschichtsaufklärung betreiben will und auch für die Finanzierung einer Ausstellung mitverantwortlich ist, keine politischen Zielsetzungen wie das Verändern der Grenzen, der Parteilandschaft, die Verwirklichung der Selbstbestimmung usw. in den Statuten haben darf. Deshalb muss der AHBT laut diesem Gesetz und natürlich aus Gründen seiner politischen Tätigkeit aber vor allen um diese Ausstellung nicht zu gefährden, dieses Amt zurücklegen. Es wird deshalb in Kürze ein unpolitischer Verein gegründet der die Aufgaben des AHBT und noch einiges dazu übernimmt. Der Andreas Hofer – Bund Tirol möchte sich daher bei allen die ihm dieses große Vertrauen geschenkt haben herzlichste bedanken. Eine Reihe weitere Sandwirtsbriefe (ab Nr.112) wird sich mit dem Thema:„Das Tiroler Volk in seinem Freiheitskampf 1796 – 1797“ befassen. Seit Josef Hirn uns sein monumentales Werk über die Erhebung Tirols im Jahre 1809 geschenkt hat, kann man sagen, dass die Epoche der Tiroler Freiheitskämpfe in ihrem dramatischen Höhepunkt eine Darstellung gefunden hat, die kaum überboten werden kann. Es konzentrierte sich im Bewusstsein nicht nur des Auslandes, sondern auch der Österreicher und vieler Tiroler der Begriff der Tiroler Freiheitskämpfe hauptsächlich und fast ausschließlich um das Jahr 1809. Doch bei aller überragender Bedeutung des Großen, das sich in diesem Jahr in Tirol abspielte, ist es doch nicht so, als ob Tirol in der napoleonischen Zeit nur das Ruhmesjahr 1809 aufzuweisen hätte, in dessen Schatten alles, was ihm vorangegangen ist, nur als unbedeutender gelten könnte. Es wird daher versucht in diesen Sandwirtsbriefen die Freiheitskämpfe und ihre Ursachen  in den Jahren 1796 bis 1797 näher zu bringen. Schon eine flüchtige Durchsicht der bisher über diese Jahre vorhandenen Einzelabhandlungen, die sich freilich ausschließlich auf die wichtigsten Vorgänge des Jahres 1797 beschränken, lässt ahnen, dass es sich dabei um Leistungen der Tiroler handelt, die als eine wertvolle Vorschule für die großen Taten des Jahres 1809 anzusehen sind.  Sie sind es daher wert, aus dem Schatten bisheriger geschichtlichern Daseins gehoben zu werden.  Eine Darstellung der Tiroler Landesverteidigung in den Jahren 1796/97 würde ihre  Aufgabe nur sehr einseitig erfassen, wollte sie das ganze Geschehen nur als rein kriegsgeschichtlichen Vorgang wertren, und behandeln. Gewiss ist der äußere Kampf um Heimat, Glaube und Freiheit für den Blick der Öffentlichkeit das augenfälligste. Doch er findet seine wirkliche und volle Erklärung erst, wenn man den Grundkräften nachspürt, die im Volksgeist der damaligen Zeit lebendig waren. Die Tiroler traten in diesen Jahren, wie auch sonst, nicht in den Kampf um des Kampfes willen oder gar, um etwa kriegerischen Gelüsten zu fröhnen, sonder dieses im Grunde friedliche, arbeitsame Bauervolk sah im Kampf um die letzte Form sittlicher Notwehr gegen fremde Vergewaltigung (wie sie heute teilweise noch im südlichen Tirol stattfindet). Doch größer als der Ruhm ihre Waffentaten muss die Ehre und der Ruhm der seelischen Kräfte, des Gemeinsinnes, der Opferbereitschaft und der charakterlichen Haltung erscheinen, aus denen so viel Mannhaftigkeit im Einstehen für Heimat und ihre höchsten Lebenswerte erwuchs. So ist der äußere Rahmen der kriegerischen Vorgänge, wie es Tausende von Akten bezeugen, ausgefüllt von einem Volksgeist, der in jener Zeit auf Kontinent wohl nicht seinesgleichen findet.  Wie bei allen Menschlichen mischt sich mit dem hellen Licht da und dort auch schwache Schatten, die jedoch das Bild geschichtlicher Größe nicht zu entstellen vermögen und vor der Fülle des Erhebenden zu einer Nebensächlichkeit verfließen. Sie soll in der Darstellung nicht wegretuschiert werden. Sollte ihnen die Wortwahl etwas fremd vorkommen, so handelt es sich um die Ausdrucksweise der damaligen Zeit die einfach aus den Akten übernommen wurde. Die Sandwirtsbriefe fußen zum größten Teil auf den im Landesarchiv in Innsbruck einliegenden Akten. Im Gegensatz zum Jahre 1809, wo der Volkskampf in den Akten nur geringen Niederschlagt fand, weist die andres geartete, durch die landschaftlichen Organe gelenkte Landeverteidigung der Jahre 1796/97 eine Überfülle aktenmäßiger Quellen auf.   Der erste diesbezügliche Sandwirtsbrief mit der Nr. 112 befasst sich mit dem Thema: Das Tiroler Volk um 1796/97“.   Wir begrüßen in unserm Bund zwei neue Mitglieder: Den Schützenhauptmann der Kompanie Trient: Paolo Primon Das Mitglied der SK Trient : Giorgio Merz Herzlich willkommen! benvenuto! Dank der Initiative unseres Mitgliedes Hermann Unterkicher, Obmann des AHB e.V Deutschland und mit finanzieller Hilfe der Laurinstiftung konnte unserem fleißigen Wilfried Nothegger ein Akkurasentrimmer für die Betreuung der Gedenkstätte am Tummelplatz übergeben werden. Es bedankt sich bei den Initiatoren der Vorstand des AHBT Dem möge so sein hofft der Vorstand des AHBT: Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Heinrich Heis                 Geschäftsführer:   MAS Alois Wechselberger          
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