© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Der Vereinsabend findet am  Samstag den 10. Juni 2017  wie immer im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Beginn 19.30 Uhr. Freitag 23. Juni 2017 Herz-Jesu-Landesfeier (Achtung Herz-Jesu- Freitag nicht wie früher Sonntag) Da Land Tirol wurde im April 1976 angesichts der Bedrohung durch die Truppen Napoleons in Kriegsbereitschaft versetzt. Schon nach Wochen wurde ein 7.000 Mann starkes Heer (Schützen)  in die südlichen Grenzbezirke geschickt.  Am 1. Juni desselben Jahres traten die Tiroler Landstände (Adel, Geistlichkeit, Bürger und Bauern) in Bozen zusammen, um über die Situation zu beraten. Es war die Idee des Abtes Sebastian Stöckl  vom Stift Stams, das Land dem „Heiligsten Herzen – Jesu“ anzuvertrauen um so den göttlichen Beistand zu erhalten. Dieses Vorhaben wurde einstimmig angenommen. Man achtete darauf, dass dieser feierliche Schwur das ganze Land betraf, um damit ein einigendes Band zu schaffen, was heute wieder durch die Abtrennung des südlichen Landesteiles notwendiger ist denn je. Dieses 1776 abgelegte Gelöbnis wird durch das Land Tirol jährlich erneuert. Die Fahneabordnung trifft sich in Vereinstracht (A- Garnitur Lederhose). Die Beginnzeit war trotz Bemühung, auch nicht durch die Repräsentations-Abteilung des Landes zu  erfahren. Wird aber zeitgerecht bekanntgegeben. Samstag  24. Juni 2017 Herz-Jesu-Feuer am Tummelplatz. Eintreffen zwischen 19.00 Uhr und 20.00 Uhr. Die Herz – Jesu - Feuer sollen die Unlösbarkeit des Bundes an das Herze - Jesu bekräftigen und stehen für die Treuer gegenüber dem gesamten Land Tirol. Für uns ist es aber gleichzeitig ein  ehrendes Gedenken an jener Stätte die für alle Menschen die für die Freiheit des Landes ihr Leben hingaben, ihre Freiheit verloren haben, oder für ihren Einsatz für die Freiheit gefoltert oder der engeren Heimat vertrieben wurden, errichte wurde. Für Empfänger dieser Mitteilung mittels E- Mail vor dem 30. Mai 2017 Am Dienstag 30. Mai 2017 mit Beginn um 19.30 Uhr findet im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 eine Informations- und Diskussionsabend mit dem Thema: „Zukunft der Europaregion Tirol“ statt. Veranstalter ist die Süd-Tiroler Freiheit vertreten durch Sven Knoll der mit Mitglieder der Oppositionsparteien im Nord-Osttiroler Landtag (Liste Fritz Impuls Tirol, FPÖP, SPÖ, Neos) und dem Publikum feststellen will, in welchem Bereich die Europaregion Tirol gut bzw. gar nicht funktioniert. Sie sind alle recht herzlich eingeladen. 25 Jahre Streitbeilegung – Die Südtiroler Autonomien Über Einladung des Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (Sebastian Kurz ÖVP) wurde der Andras Hofer – Bund Tirol zu einem Strategiegespräch am 31. Mai 2017 nach Wien in das Ministerium eingeladen, an dem Vertreter des Bundes teilnehmen werden. Auch der Südtiroler Landeshauptmann Kompatscher wird anwesend sein. Dabei haben sich die Vertreter des Bundes vorgenommen auch kritische Fragen zu stellen: Ist mit der Streitbeilegung vor der UNO und der derzeitigen Autonomie die    Selbstbestimmung Südtirols erfüllt? Welche Vorstellung für die Zukunft Südtirols besteht bei der SVP und ÖVP? Warum hat Österreich in der Frage der Beendigung der juristischen Verfolgung ehemaliger Südtiroler Freiheitskämpfer durch Italien nicht erreicht, dass alle von italienischen Gerichten menschenrechtwidrig (Erkenntnis des VG Wien, BVG Karlsruhe) verurteilten Personen, die nachweislich die ihnen zur Last gelegten Taten nicht begangen haben, wider nach Südtirol reisen können. Was unternimmt Österreich um diese mehrheitlich vom Südtiroler Landtag beschlossenen Forderung an die italienische Regierung zu unterstützen? Was ist da zu feiern nach 25 Jahren Streitbeilegung? Was ist die Streitbeilegung? Die Streitbeilegung aus dem Jahre 1992 markiert nicht das Ende der Südtirolfrage, wie manche glauben wollen. Autonomie und Volksgruppenschutz sind dynamische Prozesse, die den veränderten Rahmenbedingungen immer wieder neu angepasst werden müssen. Am 11. Juni 1992 übereichte der österreichische Außenminister Mock dem italienischen Botschafter in Wien, Alessandro Quaroni, die diplomatische Note zur Streitbeilegung. Rom reagierte postwendend. In einer italienischen Antwortnote wurde die österreichische Streitbeilegungserklärung noch am selben Tag zur Kenntnis genommen. Der Schlussstrich erfolgte am 19. Juni 1992, als der UN- Botschafter Österreichs und Italiens dem damaligen UN - GenSek. Boutros Boutros-Ghail ihre Notifizierungsurkunden zur Streitbeilegung überreichte. Damit wurde der seit 1960/61 vor den Vereinten Nationen anhängige Südtirolkonflikt offiziell beendet. Ein über Jahrzehnte hinweg angespanntes österreichisch – italienisches Nachbarschaftsverhältnis sollte sich entspannen. In Wie und Rom verlor die Südtirolfrage an Brisanz, man konnte und man wollte sich anderen Aufgaben zuwenden. Doch was war geschehen. Eine Streitbeilegung zwischen Österreich und Italien? Und dies 1992 vor 25 Jahren? Für viele und hier speziell bei jüngeren Semestern, sind die damaligen Verwicklungen und Spannungen in den Beziehungen zwischen Österreich und Italien vollkommen unbekannt oder inzwischen vergessen. Grund genug, um sich eines zentrales Kapitel der österreichischen-italienischen Nachkriegsgeschichte noch einmal mittels eines „Sondersandwirtsbriefes“ der demnächst erscheit in Erinnerung zu rufen. Vieles wurde ja bereit in den unterschiedlichsten Sandwirtsbriefen (Gruber – De Gasperi-Abkommen usw.)  darüber geschrieben. Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher              Ehrenobmann: Ing. Josef Felder
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