© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

                    Der Vereinsabend unseres Bundes findet am Samstag den 10. März 2018  wie immer im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 mit Beginn um 19.30 Uhr statt. Freunde und Gäste stets willkommen. Terminvorschau für April 2018: Samstag den 07. April 2018  Hauptversammlung des Südtiroler Heimatbundes in Terlan. Beginn 14.00 Uhr Samstag den 14. April 2018 ordentliche Hauptversammlung des Andreas Hofer – Bundes Tirol im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 mit Beginn um 16.00 Uhr. Montag 23. April 2017  Die Gesamttiroler Schützen sowie der Obmann des Andreas Hofer – Bundes Tirol haben einen Termin mit der Außenministerin Dr. Karin Kneisl  im Ministerium in Wien. Hauptthema ist die Doppelstaatsbürgerschaft für die deutsch- und ladinischsprachigen Südtiroler. Wie geht es weiter seit der Wille die Doppelstaatsbürgerschaft den Südtiroler zu ermöglichen im Koalitionsabkommen zwischen den beiden Regierungsparteien ÖVP und FPÖ verankert wurde. Wir hoffen zufriedenstellende Antworten zu erfahren. Mit vereinten Kräften ist es gelungen, die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ zu überzeugen, im Koalitionsabkommen zu vereinbaren: „Im Geiste der europäischen Integration und der Förderung einer immer engeren Union der Bürgerinnen und Bürger der Mitgliedsstaaten wird in Aussicht genommen, den Angehörigen der Volksgruppen deutscher und ladinischer Muttersprache in Südtirol, für die Österreicher auf Grundlage des Pariser Vertrages und der nachfolgenden späteren Praxis die Schutzfunktion ausübt, die Möglichkeit einzuräumen, zusätzlich zur italienischen Staatsbürgerschaft die österreichische Staatsbürgerschaft zu erwerbe. Nur gilt es diese in Aussicht genommen Möglichkeit in die Wirklichkeit umzusetzen. Dazu ist jeder Befürworter aufgefordert jede Gelegenheit beim Schopf zu packen und die Regierung an dieses Abkommen zu erinnern damit sie es verwirklicht. Deshalb sind auch wir am 23. April 2018 in Wien. Der Internationale Vergleich zeigt, dass sich doppelte Staatsbürgerschaften als Mittel des Minderheitenschutzes weltweit bewährt haben. Für Süd - Tirol wäre die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft nicht nur eine historische Wiedergutmachung, sondern vor allen eine Absicherung für die Zukunft. Im Jahre 2018 erinnern wir uns auch an Ereignisse die uns heute noch schmerzen.  Das Jahr 1918 steht vor allem für das Ende des  Ersten Weltkrieges, der mehr als 17 Millionen Leben forderte. Der Erste Weltkrieg hat zu großen Teilen zu dem Faschismus in Italien und dem Nationalsozialismus in Deutschland (beide  Feinde Süd-Tirols) beigetragen und wurde so zum Vorläufer des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges war plötzlich nichts mehr wie zuvor. Nachdem die k.k. Armee im Ersten Weltkrieg kapitulierte und die Habsburger Monarchie im November 1918 zusammengebrochen war, wurde die Erste demokratische Republik  Deutschösterreich ausgerufen. Im Vertrag von St. Germain musste der neue Staat allerdings auf zahlreiche Gebiete der alten Monarchie, darunter auch das südliche Tirol, verzichten. Neben der Republikgründung am 12. November 1918 wird in diesem Jahr noch einer Reihe weiterer Ereignisse gedacht. So soll an das Revolutionsjahr 1848, an den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 12. März 1938 sowie an das Novemberpogrom im selben Jahr erinnert werden. Auch das Jahr 1948 mit der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte  durch die Vereinten Nationen, das Jahr 1958 mit der Ratifizierung der Europäischen Menschenrechtkonvention durch Österreich.  Geplant sind zahlreiche Ausstellungen – auch zwei neuen Museen, im Haus der Geschichte in Niederösterreich und im Haus der Geschichte auf Bundesebene in Wien. Darüber hinaus soll es Symposien, Jugendwettbewerbe, Publikationen, wissenschaftliche Arbeiten, Kooperationen mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen geben. Wir vom Andreas Hofer – Bund Tirol wollen aber besonders an den 7. November 1918 gedenken denn an diesem Tage marschierte die „siegreiche“ Armee Italiens in Bozen ein. Und was nun folgte  - ist Leid!“ Das Land wird besetzt. Bis Innsbruck, ja bis an die bayrische Grenze und bis Kärnten, schieben sich die Besatzungsmächte vor. Tirol gleicht einem Schwerkranken, der in tiefen Schlaf versinkt, und nicht mehr erkennt, was rings um ihn geschieht. Man hat oft bei späteren Betrachtungen jener Tage, die auf den Waffenstillstand folgten, gefragt, warum Tirol sich damals nicht erhoben hat (wie z.B. Kärnten) und sein Schicksal selbe in die Hand nahm. Für diese Frage gibt es nur eine Antwort: Im November 1918 hatte Tirol kaum noch wehrhaften Männer mehr im Land, die sich erheben konnten! Sie waren gefallen, in Gefangenschaft geraten oder waren als kriegsversehrt in der Heimat. Wir dürfen aber auch unserer Freude Ausdruck verleihen, dass drei charmante, politisch sehr aktive Damen aus Südtirol, seit Jänner 2018 Mitglieder im Andreas Hofer – Bunde Tirol geworden sind. Der Vorstand des AHBT heißt sie herzlich willkommen:   Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher             
Andreas Hofer Bund e.V.
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