© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

                    Der Vereinsabend des AHBT findet wie immer am 2. Samstag im Monat also am 12. Mai 2018 mit Beginn um 19.30 Uhr im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 statt. Weiter Termine: Donnerstag 10.Mai 2018 18.00 Uhr Gummergasse 6 Bozen Eröffnung der unter der Federführung des AHBT in Bozen Lauben Nr. 9 eingerichtete ständigen Ausstellung „BAS Opfer für die Freiheit“. Näheres siehe angefügte Einladung. Teilnahmeberechtigt nur wer schriftlich angemeldet hat. Aufrechte Tiroler Patrioten wegen Doppelstaatsbürgerschaft im Außenministerium in Wien. Auch Welschtiroler wollen wieder Österreicher sein. Wien: In Vertretung von Außenministerin Dr. Karin Kneissl, die leider kurzfristig  wegen der Causa „Russland“ verhindert war, empfing uns Dr. Thomas Wunderbaldinger (Abteilungsleiter  Süd-Tirol und Südeuropa). Die Delegation bestehend aus den Obmännern des AHB e.V. Hermann Unterkircher des  AHBT Ing. Winfried Matuella sowie dem Hauptmann der dreisprachigen Alt Tiroler Schützen Hans Moser, dem Delegationsleiter  Alois Wechselberge MAS Vorsitzender der Liste Tirol sowie zwei Mitglieder der Schützenkompanie Trient Guiseppe de Betta unter Hauptmann Paolo Primo in Begleitung des Dolmetschers und Mitglied bei den ATS sowie des AHBT Carlo Di Mateo versuchten mehrere Punkte zur Doppelstaatsbürgerschaft, die alle in einem Memorandum (liegt bei) zusammengefasst waren, zu erörtern. Teilkündigung des Europaabkommens steht vor der Tür Erfreut zeigten sich die Teilnehmer, dass die Ministerin in der Causa „Doppelstaatsbürgerschaft“ eine Teilkündigung des umstrittenen Europaabkommens zur Verhinderung von Zweitbürgerschaft in Erwägung zieht. Die Kündigungsfrist hierfür beträgt ein Jahr. Die Delegation trat daher an das Außenamt heran, die Kündigung ehestmöglich in den nächsten Wochen auszusprechen, um keine weiter Verzögerung bei der Vergabe der Doppelstaatsbürgerschaft zuzulassen, immerhin sei das Abkommen durch die österreichische Praxis (Stichwort Austro-Türken) bereits „aufgeweicht“. Die Vertreter der Andreas Hofer–Bünde ersuchten die Ministerin, mit Italien in Verhandlung zu treten und sich um eine menschliche Lösung zu bemühen, ohne dass dabei die Würde und das Ansehen der betroffenen ehemaligen Süd-Tirol- Aktivisten beschädigt wird, da diese alle von unabhängigen bundesdeutschen und österreichischen Gerichte freigesprochen wurden. Ein „Schuld“ – Eingeständnis ohne Strafverfolgung oder eine „Begnadigung“ durch die italienischen Behörden ist allerdings auszuschließen. Auch Trentiner (Welschtiroler) wollen wieder Österreicher werden. Überrascht zeigte sich das Auswärtige Amt, dass neben den deutsch- und ladinischsprachigen Süd-Tirolern auch italienischsprechende Welschtiroler den Wunsch nach einer österreichischen (Doppel) Staatsbürgerschaft zum Ausdruck brachten. Hauptmann Paolo Primon  aus Trient überraschte den Gesandten mit der Vorlage von über 2.000 Unterschriften, von Welschtirolern, die um die Doppelstaatsbürgerschaft ersuchten. Wir sind uns natürlich im Klaren, dass dies, da Österreich seinen Schutzmachtfunktion nur für das deutsch- und lanischsprachige Süd-Tirol hat, schwierig sein dürfte. Die Delegation lud die Außenministerin zum Thema „Doppelstaatsbürgerschaft“ nach Innsbruck ein, im Herbst über das Thema, ähnlich wie bei der Podiumsdiskussion in Terlan am Donnerstag den 26. April 2018 mit prominenter Besetzung „Die doppelte Staatsbürgerschaft–Chance für die Zukunft oder Schritt in die Vergangenheit“ zu sprechen bzw. zu diskutieren. Wobei einen diesbezügliche Zusammenarbeit aller volkstumspolitisch gleichgesinnten Kräfte in  Gesamttirol wünschenswert wäre. Memorandum und Unterschriften übergeben Um die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit ihrer Anliegen zu unterstreichen, wurde am Ende des 90 minütigen Gesprächs an Gesandten Dr. Wunderbaldinger ein Memorandum, also eine Zusammenfassung der Anliegen und offenen Fragen übergeben, damit diese in weiterer Folge beantwortet und umgesetzt werden können. (dieses Memorandum liegt anstelle des Sandwirtsbriefes dieser Mitteilung bei). Neben den von den fünf Delegierten unterzeichneten Memorandum wurden auch 2000 Unterschriften der Welschtiroler zur Doppelstaatsbürgerschaft übereicht, damit dieser sowohl dem Außenministerium als auch dem Innenministerium zur Kenntnis gebracht werden können. Insgesamt gesehen war es ein erfolgreicher Tag der allerdings von den Fahrern und den Beifahrern  10 bis 12  Stunden An- und Rückfahrt und noch dazu teilweise bei strömenden Regen und Gewitter im Raum Salzburg, abverlangte. Aber was tut man nicht alles für die Einheit Tirols bzw. dafür, dass den Altösterreichern wieder auch ihre Identität zurückgegeben wird. Die beiden Schützenoffiziere aus Welschtirol haben, da tief beeindruck  von der Tätigkeit des Bundes den Wunsch geäußert, Mitglieder das AHBT zu werden was wir gerne zur Kenntnis genommen haben. Wir sind ja einen Gesamttiroler Organisation. Das Protokoll der Landesversammlung  des Andreas Hofer – Bundes Tirol, bei der außer der Kassenwartin Karola Unterkircher (wegen Erkrankung) der übrige Vorstand wieder gewählt wurde,  wird in der Aussendung für den Juni 2018 zur Kenntnis gebracht. Es erlaubt sich der Vorstand des Andreas Hofer – Bundes Tirol allen Mitgliedern und  Freunden das erdenklich Beste zu wünschen und hofft, dass auch sie, so wie der nachstehende Vorstand nur von einem Gedanken  getragen werden, der da lautet: Tirol isch lei oans! Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher       Fähnrich: Heinrich Heis       
Andreas Hofer Bund e.V.
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