© Andreas Hofer Bund e.V. 2015

AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Unser monatlicher Vereinsabend findet am Samstag (Martinstag) den 11. November 2017 wie immer im Gasthof Sailer (Jagerstübele) in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 mit Beginn um 19.30 Uhr statt. Wer noch ein Buch von Dr. Helmut Golowitsch „Südtirol Opfer für das westliche Bündnis“ erwerben will, kann es über den Andreas Hofer – Bund Tirol über eine Spende beziehen. Weiter Termine: Sonntag 05. November 2017 Gefallengedenken am Tummelplatz Beginn 14.00 Uhr Treffpunkt für Mitglieder des AHBT die in Vereinstracht (lange schwarze Hose) erscheinen ist das heuer im April enthüllte Denkmal für das erste Todesopfer des italienischen Faschismus Franz Innerhofer. Dieses Denkmal haben wir an der Gedenkstätte für alle die nach der unheilvollen Teilung Tirols ihr Leben oder ihre Freiheit opferten bzw. schwerste Folterungen erdulden mussten im Herbst 2016 errichtet. Die gesamte Anlage wir durch unsere Mitglieder Wilfried Nothegger und Karola Unterkirche das ganze Jahr über liebvoll betreut. Für die Schmückung der Anlage im Auftrag der Kameradschaft ehemaliger Süd-Tiroler Freiheitskämpfer  sorgt  hier, wie auch an der Gedenkstätte für im 10.500 im Ersten Weltkrieg gefallene Welschtiroler der k.u.k Armee am Soldatenfriedhof Amras der Andras Hofer - Bund Tirol.                                     Der Soldatenfriedhof Tummelplatz Hier ist die stiller Ruh- und Friedensstätte Die manchen jungen Wack´ren Kämpfer fand Der mutig eins gefolgt der Schlachttrompete Für Freiheit und fürs Vaterland. Sie ruh´n bis eine andere Trompete Sie einst zur Auferstehung weckt, Drum denk mit Liebe und Gebete Mit Liebe, die auf alle sich erstreckt. Mittwoch 22. November 2017 - 250 Geburtstag Andreas Hofers. Er erblickte am 22. November 1867 das Licht der Welt. Die Hebamme Maria Henlin sah, wie man erzählt, in der Geburtsnacht einen eigenartige geformten glänzenden Stern, einen Kometen in Gestalt eines Säbels oder eines Jagdgewehrs, oberhalb der Plattenpsitz, der als geheimnisvolles Himmelszeichen über dem Sandhof leuchtete und Laufbahn und Schicksal des neuen Erdenbürgers anzudeuten schien. Einige politische Gedanken des Obmannes über die jüngsten Ereignisse bei den Wahlen zum österreichischen Nationalrat. „Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit gehen müssen“. In der Vergangenheit und jetzt noch immer und in naher Zukunft wahrscheinlich noch öfter, hören wir das oft verächtlich ausgesprochene Wort „Rechtpopulismus“. Dem Begriff Populismus (vom Lateinischen populus, Volk) werden von den Sozialwissenschaftlern mehrere Phänomene zugeordnet. Einerseits handelt es sich um ein spezifisches Schlagwort, teils auch um einen spezifischen Politikstil, eine Form der politischen Rhetorik bzw. Strategie zum Machterwerb; andererseits wird Populismus in der Forschung auch als Teil verschiedener Ideologien eingestuft. Populismus ist auch die „radikale Kritik an den politischen gesellschaftlichen Eliten, am sogenannten „Etablissement“ mit der Behauptung, man selbst vertrete den eigentlichen, den wahren „Volkswillen“. Befeuert wurden populistische Tendenzen durch zwei große Konflikte der Gegenwart   Weder Ausgrenzung noch Einbindung in Regierungsverantwortung haben den Populisten bisher entscheidend schwächen können.  „Wir werden es lernen müssen – vor allen die, die es noch nicht können - mit dem Populismus zu leben. Die großen Konflikte der Gegenwart sind: Zum einen gehe es in Zeiten schwächeren Wirtschaftswachstums in vielen Ländern um Verteilerkonflikte. Der zweite große Konflikt kreist um die Frage der kulturellen Identität, wo die Zuwanderung eine zentrale Rolle spielt. Die beiden Konflikte kann man nicht isoliert voneinander betrachten. In den Debatten rund um den Wohlfahrtsstaat verbinden sich beide Konflikte auf brisante Weise.   Grosse rechtspopulistische Bewegungen gibt es vor allem in den volkswirtschaftlich gut ausgebauten Staaten Nord- und Westeuropas (aber auch bereits im Osten)  die über einen gut ausgebauten Wohlfahrtstaat verfügen. Österreich ist so ein Land. Noch dazu ist Österreich von der Fluchtbewegung  besonders  stark  betroffen  gewesen. Fügt man dem noch das „genuin politisch-institutionelle Problem“ der „auf Dauer gestellten Großen Koalition“ hinzu, erhält man die Erklärung für den großen Erfolg des „Rechtspopulismus“ in Österreich. Das Proporzsystem, das in der Vergangenheit erfolgreiche Konflikte überbrücken hat, ist mittlerweile „ aus der Zeit gefallen“ Dies haben die letzten Wahlen gezeigt in der sich die Anti-Establishment-Partei zu positionieren verstand. Allgemein sei es aber schwierig, das Phänomen des Populismus trennscharf abzugrenzen: Er ist mittlerweilen ein „Element des allgemeinen Parteienwettbewerbs“. Kaum eine Partei erliegt nicht seiner Versuchung. „Anit – Etablissement - Elemente“ verwendet zum Beispiel auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz, wenn er seine Partei „Umstrickt“ und in eine auf ihn zugeschnittene Bewegung umgestaltet. Thematisch haben fast alle Parteien auf den Druck durch die Populisten reagiert, auch leicht die Sozialdemokraten. Das zeigt sich vor allem beim Thema Migration (außer die Grünen, daher flogen sie aus dem Parlament) Wir aber wollen hoffen, und diese Hoffnung hat eine gewisse Berechtigung, dass, wenn sich Türkiesblau (ÖVP) und Dunkelblau(FPÖ) zusammenschließen, die Frage Doppelstaatsbürgerschaft und Selbstbestimmung für Süd-Tirol, so wie es FPÖ  Politikern immer versprochen haben (zuletzt am Brenner bei der Demo für die doppelte Staatsbürgerschaft), zugunsten dieses großen Wunsches vieler Tiroler, sich zum Vorteil ändert.  Dem möge so sein hofft der Vorstand des AHBT: Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher             
Andreas Hofer Bund e.V.
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