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AHB-Tirol Monatsmitteilung:

Grüß Gott liebe Mitglieder und Freunde des Andreas-Hofer-Bundes Tirol!

Grüß Gott geschätzte Kameraden, Damen und Herren!

Achtung! Achtung! Der Vereinsabend findet nicht wie üblich am 2. Samstag im Monat statt, sondern diesmal am 3. Samstag. Das ist der 23. September 2017. Grund dafür ist die Vorstellung des Buches von Helmut Golowitsch „Südtirol-Opfer für das westliche Bündnis“. Beginn 19.30 Uhr im Saal Tirol. Es wird ersucht im Bekannten- und Freundeskreis Werbung dafür zu machen. Jeder der Teilnehmer bekommt vom AHBT ein Exemplar dieses Buche als Dankeschön für sein Erscheinen geschenkt. Am Podium werden Zeitzeugen aus Südtirol teilnehmen die uns eine angeregte Diskussion versprechen. Die Einleitenden Worte wird Univ. Prof. Dr. Reinhard Olt sprechen. Für jedes Mitglied unseres Bundes und für alle die sich für die Geschichte Tirols interessieren ein Pflichttermin. Weiter Termine: Am Samstag den 16. September 2017 sind 5 Mitglieder unseres Bundes zu einem Ausflug nach Osttirol durch die Europa – Union  Tirol eine europäische föderalistische Bewegung geladen. Leider waren die 5 Teilnehmer sofort  ausgebucht so dass diese Terminankündigung nur als Information gilt. Terminvorschau: Schützenwallfahrt 08. Oktober 2017 beginn 14.00 Uhr in Absam Vereinsabend des AHBT am 14. Oktober 2017 11. Ordentliche Landesversammlung der Süd-Tiroler Freiheit am 21. Oktober 2017 mit Beginn um 14.30 Uhr auf Schloss- Maretsch – Claudia de Medici Straße 12 in Bozen. Was können wir durch das Buch und seine Vorstellung durch Helmut Golowitsch erfahren? Zum Beispiel wie ein bisher weitgehend im Dunkel verborgener Emissär das Nachkriegsgeschehen zwischen Wien und Rom hinter den Kulissen zu beeinflussen vermochte. Der Wahrheit auf der Spur! Allem Anschein nach fügte sich der damalige österreichische Außenminister Gruber seinerzeit ebenso seinem italienischen Gegenüber Alice De Gasperi wie den drängenden Siegermächten, um überhaupt etwas mit nach Hause bringen zu können. Es waren jedoch nicht alleine die aus der (geo)politischen Lage herrührenden Umstände und Unzulänglichkeiten des damals zur Friedenskonferenz entsandten österreichischen Personals sowie das mitunter selbstherrliche Gebaren Grubers respektive der Druck, den die (west) alliierten Siegermächte auf die Beteiligten ausübten und schließlich ein anderes als von den (Süd) Tirolern erhofftes Ergebnis zeitigten. Das Buch von Helmut Golowitsche zeigt, dass auch hinter den Kulissen Akteure emsig und weitgehend inkognito am Geschehen beteiligt waren. Insbesondere ein Kärntner Unternehmer namens Moser übte einen bisher weithin unbekannten und im Blick auf das von der weit überwiegenden Bevölkerungsmehrheit in beiden  Tirol sowie in ganz Österreich erhoffte Ende der Teilung des Landes fatalen Einfluss aus. Mosers konspiratives Wirken endet 1969/70. Bevor er sich als Pensionist aufs Altenteil in seine Geburtsstadt Wien zurückzog, hinterließ er seine gesamten Aufzeichnungen, Dokumente und Photographien einem Kärntner Nachbarn. Begünstigt von einem glücklichen Zufall war es Helmut Golowitsch nach langwierigen Recherchen gelungen, an den zeitgeschichtlich wertvollen Fundus zu gelangen in den zuvor noch nie ein Historiker ein Auge geworfen hat. Ergänzt durch Material aus dem niederösterreichischen Landesarchiv verwalteten Nachlass von Leopold Figl sowie durch einige Dokumente aus dem österreichischen Staatsarchiv und dem Tiroler Landesarchiv hat er ihn umsichtig aufbereitet, ausgewertet und nunmehr in dieser voluminösen Dokumentation publiziert. Weitere hochinteressante Details unterstütz durch Lichtbilder können Sie bei der Vorstellung dieses, zur Schriftreihe über die Südtiroler Zeitgeschichte gehörenden Buches erfahren. Sie sind alle auf das herzlichste eingeladen sich am Samstag den 23. September 2017 mit Beginn um 19.30 Uhr im Gasthof Sailer in Innsbruck Adamgasse Nr. 8 über Tiroler Zeitgeschichte zu informier. In der Mitteilung für August 2017 haben wir ihnen im Sandwirtsbrief Nr.103 die 11 blutigen Isonzoschlachten vorgestellt, in denen mit hohen Verlusten die Angriffe Italiens gegen Österreich-Ungarn abgewehrt werden konnten. Im Sandwirtsbrief Nr.104 wird nun, etwas ausführlicher, die 12. und letzte Isonzoschlach behandelt. Sie fand vor genau 100 Jahren statt. Die Zwölfte Isonzoschlacht oder auch Schlacht von Karfreit (dem heutigen Kobarit), italienisch Battaglia die Caporretto, ist die Bezeichnung der letzen Isonzoschlacht im Esten Weltkrieg. Sie begann am 24. Oktober 1917 und endet als solche am 27. Oktober 1917 mit dem Erreichen des als Maximalziel festgesetzten Tagliamento (Fluss). In der Hoffnung dass alle Leser unserer Mitteilungen einen schönen und erholsamen Sommer hatten, grüßt der Vorstand des Andreas Hofer – Bundes Tirol.  Dies wünscht der Vorstand: Obmann: Ing. Winfried Matuella              Stellvertreter: Wilfred Nothegger              Schrift: Hermann Unterkircher                    Kassa: Karola Unterkircher              Ehrenobmann: Ing. Josef Felder
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